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17.09.2013 > Lerneffekt im Berner Oberland

Das Morgengrauen des Herbstages vom 14.09.13 wurde durch ein reges Geschehen auf dem niederwiler Dorfplatz in schwung gebracht... Uschis Frisur wude gestylt, frische Mittagslunch's gestrichen und ein Bus voller violetter Burschen geladen - Die Turnerreise der AR 2013 begann. Da einige von ihnen noch nicht ganz die hellsten sind und noch etwas studieren wollen, nahmen wir natürlich auch Retis Lehrordner mit auf das Abenteuer. Auch passivturner Baumgartner's Marc sass ganz hinten in der FahrBar als in Aarau dann der letzte Rest der Bande geladen wurde. Eine wunderschöne Alpenfahrt durch das Entlebuch und das urchige Emmental begleitet von sehr vielen Lektionen aus dem Ordner und diversen Prüfungen mit Meier's Markus als Fahrer, führte uns an eine Wiese mit einem Vereinslokal. Sofort wurden wir mit einem kräftigen Händedruck von Schöni Peter und seinem langjährigen Kompagnon Pfister's Gotfried willkommen geheissen. Auf sehr eindrückliche und emmentalerische Art führte uns Schöni Peter in die Geschichte des Emmentals und des Hornussen ein, Trudeli reufelte derweil mit ein paar blauen Harassen und Chips umher und schaute um unser leiblich Wohl. Nach einer eingehenden Testphase, bei welcher uns auch die Nouss mal nach hinten losging, oder von Felten's Kari die Festigkeit des Träf prüfte. Schnegg's Ädu kam mit der Nouss nicht ganz ins Ries, prüfte aber eingehend die enorme Geduld der zwei Emmentaler mit den krummen zwischen den Zähnen... Städu's Simi schlug dann einen eindrücklichen „Zehner“ ins Ries und demonstrierte so, das wir auch dass in den Griff kriegen. Voller Wettkampfgeist starteten wir in die erste zählende Runde. Trudi reufelte wieder. Geheimtips wurden ausgetauscht, Rafinessen ausprobiert und natürlich abgeschlagen was das Zeug hielt... manchmal auch gleich zwei Nouss, mit der Rute oder dem Holz, in alle erdenklichen Himmelsrichtungen flogen diese Dinger. Der Bock schepperte und die Schindel im Feld flog durch die Lüfte und mittendrin diese zwei Gemütsmoren die nicht aus der Ruhe zu bringen waren, mit neun Fingern immer wieder neuen Lehm kneteten und unermüdlich versuchten uns zu Hornusser Stars auszubilden. Nachdem der Hornusserkönig dann feststand und alle Nouss im Feld lagen, reufelte Trudi wieder. Die Mannen begaben sich auf die Veranda und unterhielten sich über die Beziehungen zu Sumiswalder Versicherungen und die 6000 Hektar Wiesen, während das Frauenfolk das Ries zu räumen hatte. Bei der Verabschiedung gab dann Gödu an Vöfu's Käru noch einen geheimen Wink dass er das Zeug zum Hornussen hat... Wieder ins Büssli gestiegen winkten und hupten wir den beiden noch zu, würgten zu ehren ihrer Ruhe noch den Chlöpfer ab und zogen weiter in Richtung Grindelwald. Légèr lernend und mit Gauch Fäbu's Löwenmähne aus dem Fenster flatternd cruisten wir durch die prächtige Bergregion und testeten Mangisse's Tönus Blase. In Grindelwald dann erreichten wir die High Society und ihre polierten Schläger auf dem Golfplatz, welche von unserer Ankunft so überrascht wurde, dass sie sich gleich in schwarze Lumpen wickelten und nur noch mit den Augen heraus sahen. Tönu's Kostüm gleichte jedoch dieses Ungleichgewicht der Rassen wieder vollkommen aus. Da wir bereits etwas viel gelernt hatten, waren unserer Handgelenke nicht mehr allzu geschickt und rissen bereits auf der Driving Range den einen oder anderen Wäslig aus dem Boden. Als dann aber Kerstin uns das Handwerk prima erklärte und uns möglichst weit weg vom Platz haben wollte ging's erst richtig los. Wir konnten mit unserem mageren Handycap auf die Löcher los und hatten nebst einem enormen Ballverlust zum Teil Graswäslig welche weiter als die Bälle flogen... aber natürlich immer alles im coolen Rahmen. Nachdem uns die Bälle ausgingen hockten wir uns wieder in den BistroBus und cruisten zu Brawand Jörg's Alpenblick wo wir unsere Herberge beziehen durften. Nach dem 63. Apéro und einem feinen Znacht zog sich Bachme's Paasche seine Aufreisserhosenträger an, Keller's Estrich jagte sich Poser-Gel in die Haare und Schmid's Krecki bekam Farbe ins Gesicht – es konnte losgehen zum Steppen! Welcome to the Nuthouse sagte sich Gröti's Tönu und Riss am Blech während Fälte's Käru quer durch den Laden den Barkeeper anschrie und Präsi's Mäge seine Mähne zu Gitarrentönen schwang. Es lief Rund. Nach dem es dann am Boden so glitschig wurde, dass es die einen in die Ecken schlug, war es Zeit für den Beck. Vom Mann mit den fünf Nacken wurden wir liebevoll aus der Höhle begleitet und konnten unseren Bärenhunger in der Backstube stillen. Nach einer sehr erholsamen Nacht Brunchten wir was das Zeug hielt und tranken zwei ganze Orangenbäume leer, bevor es dann wieder Richtung City ging. Fasziniert lernten wir Bari den Berner Sennenhund kennen, durch ihn fühlten wir uns sicher. Wetter-bedingt starteten wir den Kegelsonntag im Hirschen wobei sich Müller's Armin im technischen Aufbau der Kegelanlage vertiefen konnte. Moderation: Gröti's Tönu, Gewinner: Meier's Mege. Nach dem Lottoeinsatz am Kiosk fanden wir auch Städu's Simi und Fälten's Käru wieder begeistert vom Ping Pong juchzten sie aus einer Seitengasse. Nach einer famosen Hauspizza und Megi's Hirschfladen in Jasmin's Spinne erklärte uns Gauch's Fäbu unter seiner Mähne hervor, weshalb er eine Glasplatte auf den Salontisch montierte. Mit Schwung starteten wir den Ford wieder Richtung Aargau, so manch ein Düftli blieb in den Polster hängen und brachte Spass in den Wagen.. Müde aber freudig erreichten wir unsere Zuhause wieder und waren nun echte Eidgenossen mit Hornusserfahrung.

Ganz herzlichen Dank an Heimberg's Reto und Bachme's Pädu für das organisieren, es war wiedereinmal mehr ein Riesengaudi!

Fotos sind in der Gallerie

bh15.09.13