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19.09.2014 > Turnerreise der AR 2014

Guete Morge metenand.

Pünktlich um 0900 trafen sich 14 Aktivriegler auf dem Niederwiler Dorfplatz.

Stadelsmanne Dave legte einen grandiosen Sprint nach Hause hin, um sich in die richtige Uniform, und zwar ins Aktivriegen T-Shirt, zu schmeissen.

Als Chregi mit dem gemieteten 16er Büssli vorfuhr war der Tumult riesig.

Das Gepäck verstaut, der Ordner gefüllt und zack on the Road mit gemütlichen 50 km/h auf der Autobahn. Wie so oft staute sich der Verkehr in Richtung Bern. Die Stimmung ist allerdings dank den vielen Lektionen Röteli und Bacardi aus dem Ordner stets euphorisch.

Am Niesen vorbei, einige steile Kurven nach oben und bald haben wir unser erstes Ziel erreicht: Im wunderschönen Kiental sind wir gelandet, mit Wetter wie von Petrus bestellt.

Von unseren Reiseleitern wurden wir an die nahegelegene Postautohaltestelle geführt. Nachdem wir uns in das bereits teilweise besetzte Postauto gezwängt hatten, konnte die Fahrt losgehen:

Die europaweit steilste Postautostrecke wartete auf uns!

 

Am Tschingelsee vorbei, der eigentlich ein Fluss ist, erlebten wir einen Alpabzug der seines gleichen sucht - wunderschöne Kühe mit abartigen Treicheln und prächtigem Kopfschmuck. Der eine oder andere Aktivriegler konnte sich ein „oooooh“, „wuuaaah“, oder ein „jöööö“ nicht verkneifen.

Die Fahrkünste des Postautofahrers waren beeindruckend.

Manchmal fragte man sich, wie es überhaupt möglich war hierdurch Strassen zu bauen.

 

Mit einem lauten „Proscht Proscht“ auf der Griesalp meldeten wir den Berg als bezwungen.

Als die hübsche Servierdüse auch noch Zigarren verkaufte war die Gemütlichkeit perfekt, die Sonne brannte hinunter und Toni wurde noch brauner.

Mit geborgten Feuerholz im Gepäck wanderte die ganze Meute dem spektakulären Flusslauf entlang.

Atemberaubend wie der Fluss diese wirklich aussergewöhnlichen und zum Teil bizarren Orte schuf.

 

In Tal und am Tschingelsee angekommen brätelten wir unser Zvieri-Zmittag. Das Feuer gab manchmal komische Geräusche von sich Dave ;)

Das wandern zum Auto viel einem gleich viel leichter mit einer guten Wurst im Magen.

Die Fahrt nach Interlaken dauerte gefühlte 5 min (der Schreiberling hat geschlafen :))

Als wir in Interlaken den Parkplatz zur Jugendherberge suchten, entdeckten die Adleraugen der ganzen Meute ein Irish Pub mit einer gemütlichen Gartenbeiz. Es wurden Caipirinha um Caipirinha geschlürft, so dass wir „aufgrund eines Alpabzuges, der die Strasse versperre, erst später in unserem Znachtrestaurant eintreffen können“. ;-)

Als wir dann doch noch in der Herberge angekommen sind, gings unter die Dusche. Die 5-Sterne-Dusche hatte sogar ein extra Karnickel-Abtropfbecken für die Füsse. Danach montierte jeder sein hippstes Outfit und strich sich Kleber ins Haar, sodass wir die Nacht zum Tag werden lassen können in Interlaken.

Im ausgesuchten Restaurant fehlte es uns an nichts: Feines Essen und ca. 5‘000 Biersorten in der Speisekarte - unser Jüngling lief mit bestelltem Fruchtbier voll in die Falle.

Mit der sympathischen, aus Chile stammenden Servierdüse, welche uns schlussendlich viel Geld abknöpfen wollte, hatten wir einen tollen Abend.

So zog es und Richtung „Hooters“. Allerdings war da die Bedienung alles andere als Hot. Als dann Federer auch noch verlor (ob sich Sinan vom spannenden Match erholt hat?) und wir schnell merkten, dass der Bär heute hier nicht steppen wird, marschierten wir via Ostbahnhof ins „Jackies“. Die verrauchte, von Touristen aus der ganzen Welt gefüllten Bar, räumte Benny kurzerhand mit einem am richtigen Ort gesetzten Gasgemisch. Und da Patches an diesem Abend einfach gut ausgesehen hat, wurde ihm den Eintritt vom überaus sympathischen Security in das 18+ Lokal verwehrt. Somit blieb uns nichts anderes übrig, eine nächste Destination auszusuchen.

Nur wenige Meter von unserer Herberge entfernt, war die wohl populärste Disco in Interlaken, das „Metro“, beheimatet. Die Stimmung war gut, die Drinks ebenso. Nach erfolgreichen Diskussionen bis in die frühen Morgenstunden mit dem DJ, dass er nun AC/DC spielen soll, hatten einige noch nicht genug von Rockmusik. So suchten wir noch einen neueröffneten Rock-Schuppen auf, welcher den Rockern unter uns das Herz höher schlagen liess.

Einige (Namen der Redaktion bekannt) machten noch einen kleinen Abstecher zum Bäcker.

Das Zmorgen-Buffet war der absolute Wahnsinn: Eier, Speck, Ovo, Guten Kaffee, Käse direkt von der Alp, Milch frisch von der Kuh gezapft, freundliches Personal, verschiedenste Sorten Müsli…leider nein!

Aber die tolle Truppe konnte wie immer die gute Stimmung aufrecht erhalten. Unterstützt wurden wir auch vom prächtigen Sonnenschein der uns von früh bis spät in die Frisur schien.

Mit dem Büsli Richtung Payerne ging es an die Internationale Flugschau.

Alle in grosser Vorfreude wanderten wir Richtung Flugfeld und liessen uns den ohrenbetäubenden Lärm durch die teilweise noch brummenden Schädel dröhnen.

Mit den grössten und technisch bestem Flugmaterial liessen wir uns beeindrucken.

Sinan informierte uns noch vom neusten Schrei: ein düsenbetriebener, senkrecht startendes Vehikel namens Hubschraubäär. Nicht nur wir, sondern auch die eingefleischten Fans um uns herum kamen nicht mehr aus dem Staunen heraus.

Mit dem amerikanischen Düsen Flieger MIG, und ein paar Lacher der Kenner verkrümelten wir uns in Essenzelt. Dort trafen wir nicht nur auf eine kulinarische Höchstleistung der Köche, sondern auch auf Karli und Thöme, welche mit ihrer Clique unterwegs waren. Danach legten wir uns unter die brennende Sonne und Chregi zahlte eine runde Glace.

Gemütlich und fachsimpelnd liessen wir die imposante Fliegerschau auf uns wirken.

Nachdem wir uns entschieden hatten (sorry Stadi, Demokratie ;)) Payerne zu verlassen und alle einmal wiedergefunden wurden, zottelten wir Richtung Büsli.

Eine wirkliche Abkühlung bot uns der Murtensee bei Estevaieeeee ;).

Die 3.5-stündige Heimfahrt bot nebst einem schwierigen Quiz auch  wirkliche Prominenz: Simon Amman und seiner Perle verfolgten unser Büsli ständig.

Noch schnell ein Foto mit Häschdäg auf Instabook gestellt und der Ausflug wurde in Niederwil abgeschlossen.

An dieser Stelle vielen Dank an die Organisatoren,

David Stadelmann und Christian Hufschmid.

Der Schreiber, Fabian Gauch

Fotos sind in der Gallerie

fg19.09.14