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19.05.2015 > Erster Härtetest der Turnsaison in Menzingen

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Am Samstag, kurz vor Mittag, traf sich die Aktivriege auf dem Dorfplatz in Niederwil – doch wer nun einige Nasen mit violetten Shirts erwartet hatte, suchte vergebens: Die Aktivriege hat sich auf die neue Turnsaison mit brandneuen T-Shirts ausgerüstet! Neben einem grünen Shirt zum Turnen haben wir noch zwei andere Shirts, welche ihr noch früh genug sehen werdet. ;) Ein grosses Dankeschön geht Richtung Adi Schnegg, welcher sich erneut für die Gestaltung der T-Shirts zur Verfügung stellte! Gleich beim Dorfeingang erwartete uns ein grosser, komischer Kasten, welcher die einen mit einem schönen Foto empfangen hat – nichts desto trotz konnte dies der guten Stimmung nichts anhaben. Der Moränencup ist ein Vorbereitungswettkampf, welcher hüür das zweite Mal durchgeführt wird. Es gibt zwei Turnrunden pro Gerät, also durften wir uns auf einen langen, kräftezerrenden Nachmittag mit insgesamt sechs Vorführungen mental vorbereiten. Das erste Gerät war das Reck. In den Trainings mussten wir feststellen, dass das Reck unser aktuell schwächstes Gerät ist – und dies wiederspiegelte sich auch in der ersten Turnrunde. Vieles ging schief, Abgänge wurden nicht gestanden und auf die Synchronität wurde nicht geachtet. So war auch die Note von 8.64 völlig gerechtfertigt und wir wussten, dass das so nicht weiter gehen kann. Nach einer kurzen Pause und nach einem von vielen Aufwärmen ging es mit den Schaukelringen weiter. Im Vorfeld wurde noch diskutiert und gewerweisst, wie hoch die Schaukelringe sind, sodass wir die richtige Musik einlegen konnten. Für die zwei jüngsten unserer Truppe (Nicolai Müller alias Russe, Ronny Forrer alias Roli) war es der erste richtige Ernstkampf. Diesen haben sie aber mit der gesamten Aktivriege mit Bravour gemeistert. Hie und da konnte man noch einige Unsicherheiten erkennen, aber im Grossen und Ganzen konnte man mit der Note von 9.04 zufrieden sein. Dann stand unser Lieblingsgerät, der Barren, auf dem Programm. Die Schulstufenbarren wurden zur Seite gezogen und die Olympiabarren in unsere Formation gestossen. Dann konnte es losgehen: Trotz einigen nicht gestandenen Handständen und Schwächen in der Synchronität bewerteten uns die Wertungsrichter mit einem 9.22. Trotz der guten Note zweifelten die einen oder anderen an der Kompetenz der Wertungsrichter und gaben dies öffentlich Preis. ;) Nach einer kurzen Mittagspause kam der Perskindolkoffer zum Einsatz. Jeder salbte, sprühte sich oder jemand anderen ein, sodass in der zweiten Runde schmerzfrei geturnt werden konnte. Erfreulicherweise konnte in der zweiten Turnrunde jedes Gerät verbessert werden. Ob es an der Routine, der Konzentration oder am Perskindol lag – man weiss es nicht. Aber so wurde am Reck eine Note von 9.30 (eine Verbesserung von fast 0.7!), an den Schaukelringen eine Note von 9.19 und am Barren die super Note von 9.41 herausgeturnt. Einige Augenblicke nach der Barrensektion hörte man uns in ganz Menzingen anstossen und die letzten Sonnenstrahlen wurden genossen. Nach der dringend nötigen Dusche kam unser spezielles Shirt zum Einsatz: jeder zog das „Schütter-Shirt“ an und es wurde ins Foyer der Einzelturnhalle gewechselt, in welchem das Rangverlesen stattfand. Zuerst wurde allerdings vom Veranstalter ein superfeines Essen offeriert. Gespannt warteten wir auf das Rangverlesen. Als wir auf dem zweiten Platz mit dem Barren aufgerufen worden sind, waren wir nicht mehr zu halten! Es gejubelt, gejohlt und mit allem angestossen, was wir in den Fingern hatten. Mit dem vierten Platz mit den Schaukelringen und dem siebten Platz mit dem Reck rundeten wir den ersten, sehr erfolgreichen Wettkampf ab! Genau so, oder lieber noch besser, darf es gerne weitergehen! Als das Rangverlesen zu Ende war, wurde das Foyer durch ein Ländler-Quartett musikalisch unterhalten. Einige wechselten in die Bar, andere zog es an die frische Luft und noch andere blieben sitzen und genossen die ländliche Stimmung. Nach einigen fröhlichen Stunden und noch mehr Gin-Tonics und Twister-Gesöff trieb es die ganze Aktivriege in die Zivilschutzunterkunft von Menzingen um uns aufs Ohr zu hauen. Man kann erahnen, wie die Luft früh morgens in der Anlage war ;) Daher trieb es uns ziemlich rasch nach draussen, bessergesagt in die nächste Beiz, um ausgiebig zu brunchen und uns anschliessend wieder auf den Nachhauseweg nach Niederwil zu machen. lg/lt