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07.09.2015 > Aktivriegenreise in schwindelerregenden Höhen

Wenn sich die Aktivriege an einem Samstagmorgen schon um 07:00 Uhr auf dem Dorfplatz trifft, weiss man, dass etwas Spezielles in Gange sein muss. Als sich alle dort eingefunden hatten, das Frühstück gefasst und das Gepäck eingeladen hatten, merkten wir, dass da doch noch 2 fehlten. Als wir dann auch Toni – welcher einen neuen, speziellen Weckdienst mit Home-Service testete ;-) – und Baumi, welcher sichtlich verwirrt in Nesselnbach herumkurvte, auch eingeladen hatten, konnte es mit nur wenig Verspätung losgehen! Da unsere jüngsten gerade ihre Lehre begonnen hatten, mussten wir ganz schnell etwas Nachhilfe in sachen Lernen geben und zeigten, wie man mit und von der Aktivriege am besten lernen konnte. Einige Kapitel später und mit einem etwas sehr saurem Apfel im Magen, kamen wir zur Znünipause im wunderschön gelegenen Innertkirchen. Nachdem wir Durst und Hunger gestillt hatten ging es in luftigen Höhen weiter! Im Staudamm der KWO Kraftwerke konnten wir uns abseilen lassen! Rolly merkte man den etwas gar sauren Apfel kaum mehr an und nachdem er sich von Bergführer, Schwinger, Steingrubenarbeiter und Kletterer Adi mit einem Bombensicheren Knoten hatte abseilen lassen, durfte ein Alphornkonzert in mitten des Staudammes nicht fehlen ;-)! Danach gings in die wohlverdiente Mittagspause. Nach einem ausgiebigem Mittagessen, bei welchem Page die Musikboxe an einem so sicheren Ort lud, dass er selbst nicht mehr an diese herankam musste das straff geführte Programm ohne die Boxe weitergehen. Anschliessend folgte eine Führung durch die Geschichte des Kraftwerkes wie auch das innere der Kraftwerke. Da unser Guide – Debbie – noch etwas Verspätung hatte, erkundeten wir das ganze mal auf eigene Faust und entdeckten dabei nicht nur, dass der Eine oder Andere auch mal in die Staumauer einbetoniert wurde (Gaucho hätte Freudentränen vergossen ab dieser Glanzleistung) sondern auch TR…den wahrhaftigen Turbinenrüedu! Er feierte an diesem Tag seinen 40igsten Geburtstag und nach einem kleinen Ständchen seitens der Aktivriege durften wir uns nach der sehr interessanten Führung mit Debbie (welche doch noch auftauchte), zu seinem Apéro gesellen. Mit der steilsten Standseilbahn Europas – der Gelmerbahn mit ungefähr genau 106 % - ging‘s anschliessend hoch zum Gelmersee. Eine Runde um den Stausee, einem ausgiebigem Apéro und einigen Würfelpausen später erfreuten wir uns an einem „Louts“ und dem Nachtessen. Nachdem wir ausgewürfelt hatten, wer das letzte Stück Fleisch bekommen sollte und das Dessert gegessen war machten wir uns auf den Weg, dass Innertkirchener Nachtleben zu erforschen. Dies geschah relativ rasch, da uns die Ritzlibar vis à vis unserer Unterkunft magisch anzuziehen schien. Nachdem Rolly und der Russe die Standfestigkeit der Gläser geprüft, die Dartscheibe von den vielen Pfeilen durchlöchert war und die Schweizer Nati auch noch gewonnen hatte, machte sich einer nach dem anderen wieder auf den Heimweg. Nachdem uns ein äusserst freundlicher Herr auf English darauf aufmerksam gemacht hatte, dass um 1 Uhr früh nicht mehr geduscht werden sollte, kam auch noch der letzte Aktivriegler in die Federn. Am nächsten Morgen traf sich die Meute frisch, ausgeruht und pünktlich wie ein Schweizer Uhrwerk um 08.30 Uhr wieder im Büsli. Weiter gings & diesmal sollte uns die Fahrt an den Start einer Wanderung bringen, welche an eine der spektakulärsten Hängebrücken der Schweiz - der Triftbrücke - vorbeiführte. Nach einer, der vielen Würfelpausen, und dem obligatorischen Foto auf der besagten Hängebrücke (mit durchaus passender Latino Hintergrundmusik), führte uns unser Weg – ohne die Hände zu gebrauchen ;-) – in die Windegghütte. Dort kochte uns Andrea ein feines Äplermagrone. Wieder einige Würfelspiele - bei welchem unter anderem eine neue Methode Schnupftabak zu gebrauche getestet wurde, Stadi sich mit Murmeliduft einschmierte und Toni plötzlich 4 „Klämmerli“ im Gesichte hatte - und eine halbe Runde Quartett später machten wir uns erneut auf den Weg. Schnegg überholte mit einem Blitzstart, welcher Querfeldein (frei war seine Route aber ;-)) führte, alle auf einmal und so gings in Richtung Seilbahnstation. Nachdem es auch die letzten mit dem Bändli weder nach unten geschafft hatten und wir alle wieder komplett waren, rollte unser Rockbus wieder in Richtung Freiamt! Im Bus klärte uns Page noch über seine Social-Media Leben auf und als Schnegg und Dave das Social-Media gleich selbst mal probiert hatten, fuhr das Büssli auch schon wieder auf dem Dorfplatz in Niederwil vor. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die perfekte Organisation von Mäge Meier und Benny Heimberg. Gregy Schmid