Aktivriege

News
Vorstand
Trainingszeiten
Programm
Ranglisten
Bildergalerie
23.06.2016 > Voreiliger Abschied aus dem Seeland

Rangliste Vereinswettkampf Aktive.pdf

Für alle Aktivriegler hiess es am Freitagnachmittag, 10. Juni 2016, früher aus dem Geschäft bzw. der Schule abzuhauen um pünktlich beim Treffpunkt zu erscheinen, um sich ins Unbekannte Schüpfen ans Seeländische Turnfest zu machen. Bereits im Voraus wurden verschiedenste Wege besprochen und über die Reisezeit gemunkelt (Gregys Navi meinte gar 4 Stunden). Rechtzeitig in Schüpfen angekommen wurde die grosse Zeltstadt bewundert (es gab ein Fisch-, Bier-, Fest- und ein Barzelt sowie eine herzige Rundbar, auf welcher das seeländische Feuer züngelte). Doch zuerst mussten wir uns nicht mit den Festivitäten, sondern mit dem Reck befassen. Da lediglich drei Vereine ein Reckprogramm zeigten, wurde dieser Wettkampfteil auf Freitag gelegt – Reck und Barren turnten wir aber erst am Samstag. Nachdem die beiden Vereine ihre guten Recknummern gezeigt haben, waren wir an der Reihe – zuerst musste aber noch der Kampf gegen ein widerspenstiges Trampolin geführt werden. Nach einem lauten „BÄÄÄÄRTTIII“ aus Hubis Lunge turnten wir das Programm fehlerfrei durch – doch einige Absenzen und die daraus resultierenden Lücken haben wohl den Wertungsrichtern nicht sonderlich gefallen; so gab es für uns die ungewohnte Note von 8.97. Dieser Schock musste in der Bar getilgt werden: für einen war der Schock sooo gewaltig, dass er erst frühmorgens aus der Bar fand, es ihn auf dem Rückweg auch noch überstellte und sich die Knie böse aufschlug. Die Nacht in der Turnhalle auf den überaus bequemen Yogamätteli war doch eher kurz, da am Samstagmorgen wieder Wettkämpfe in der Halle stattfanden. So gab es für alle ein superfeines Zmorge und eine Runde Tee für läppische 35 Stutz! Da wir unsere Barrenvorführung und die Schaukelringnummer erst am Nachmittag zeigen durften, mussten wir die Zeit überbrücken; unter anderem waren wir Zeugen der wohl schlechtesten Gymnastiknummer ever! Dies stärkte unser Selbstvertrauen und so kämpften wir uns durch den Schlamm (ja, es hat massiv geregnet) ins Gerätezelt. Langsam schraubten wir unsere Konzentration nach oben und liefen in den Takten und Bässen der anderen Nummern ein. Auch hier gab es einige Umstellungen aufgrund der Absenzen – mit unserer Routine und Abgeklärtheit war dies aber kein Problem und so turnten wir eine gute Barrennote von 9.24 – die zweithöchste Note am Barren am Turnfest, und dies obwohl Käru und Dave Hubi nicht über die Änderung informierten. Huber-Like beschwerte er sich danach! Nachdem sich Hubi beruhigt hatte, schrie er vor dem Schaukelringprogramm ein höfliches Wort in albanischer Sprache und lockerte so die Stimmung! Lachend turnten wir eine der besten Schaukelringübungen der Saison und erhielten die Note 9.14. Mit einem Total von knapp über 27 Punkten machten wir uns keine Hoffnungen auf eine gute Platzierung – trotzdem überwog die Freude und wir bereiteten uns für eine lange Partynacht vor! Reti Heimberg bemühte sich intensiv um die Übernahme vom top gelegenen „Chez-le-Hof“, doch Stähli Peter war nicht auffindbar. Der Vodkalemon und die GinTonics gingen runter wie Engelswasser! Nach einer durchzechten Nacht trafen wir uns und entschieden, die Heimreise anzutreten, ohne das Rangverlesen zu besuchen. Leider haben wir danach feststellen müssen, dass wir den hervorragenden zweiten Platz geholt haben! Jäno!