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28.03.2007 > Spassararbet im schneereichen Adelboden

Samstag, 24. März 7.00 Uhr Besammlung auf dem Dorfplatz, um 10 nach war sicher auch der letzte Niederwiler da und die letzte Digitalkamera  eingesammelt. Nun hiess es auf mit dem Reussparkbus und dem Ermator Anhänger nach Nesselnbeach Villagefarm. Dort wartete schon der andere Teil unserer neunköpfigen Bande. Ab ins Berneroberland! Während der fahrt erinnerte uns Reto Moor, dass nächste Woche ja die Zwischenprüfung bevor steht und wir dringenst noch lernen müssen. Gesagt, getan. Die Aufgaben wurden ausgepackt und es wurde leider festgestellt, dass der Lernstoff auf Jamaikanisch war. Es versuchten sich alle daran doch nur Kurt  Kurs der schon ein bisschen jamaikanisch verstand konnte etwas daraus ziehen und versuchte ohne Erfolg es uns beizubringen. Fertig gelernt, jetzt hiess es Pause an der Raststätte und Billete kaufen. Da Marc unser Reiseführer sich schon im Vorhinein überlegt hatte, die Billete an der Raststätte zu kaufen wurde dies auch getan. Weil der Gruppenrabatt erst ab 10 Personen galt, wurde aus unserer Reisegruppe kurzerhand eine Person mehr. Kurs war so grosszügig und bezahlte alle Billete. Weiter gings mit unserer fahrt nach Adelboden. Marc wusste natürlich den Weg und Standort unserer Unterkunft in und auswendig und lotste uns perfekt ans Ziel. Es wurde nicht lang ausgepackt und direkt ins Skigebiet verlagert. Da der Schnee erste Sahne war wurde aussergewönhlich viel geböllert. Doch auch die Gastronomie wurde unterstützt. Die erste Skibar war in sicht und die Flügel eingeschenkt. Der Name des Alpenroulletts faszinierte Marc so, dass er auch gleich eine Runde spendierte. Bernti hatte es nicht leicht, er musste nach jeder Bar seine kleinen Skiers suchen. Doch im verstecken spielen war er immer gut und fand sie nach 5-10 Minuten immer. Der Schnee war immer noch von erster Hand und wurde auch von Ardian bis in die Mundhöhlen gekostet. Hunger hatten jetzt sicher alle und so führte uns der Weg zu Evi in das Restaurant. Sie hatte so Freude an uns, dass sie gleich eine Runde Schnaps bezahlte. Oder doch nicht? Den Rest des Tages wurde wieder dem fahren und gegen Ende dem Après-Ski gewidmet. Dort wurden einige Jonnys verschnupft und die einte oder andere Kiste Schnaps zum Würfeln gebraucht. Es wurde auch noch Bekanntschaft mit dem Walliser mit dem geilem Skianzug und der Ovo Kappe gemacht. Als dann die Sonne nicht mehr schien machten wir uns in Begeleitung des Schneetöffs auf den Weg ins Tal. Wir schafften es mit nur einem Zusammenstoss und wenig Verlust. Danach wurde geduscht und ein kleiner Apèro im Alpenrösli genommen. Als dann der Hunger doch zu fest auf den Magen schlug konnte Kurs sein Tagesmotto: „Eating is Sheating“ nicht durchsetzten. Die Pizzeria Alfredo bietet allen den gewünschten Teller. Erst als der Gemeindeammann mit: „Proust Gemeinde“ anstiess konnte ordentlich gehirtet werden. Kurs und Bernti machten sich danach auf den Weg in die Taverene um ein wenig Rockmusik einzuatmen. Der Rest ging vorerst noch in die Berna-Bar dort die aussergewöhnliche DJ-Crew bestaunen. Als dies dann doch zu fest chrosete wurde der Abend fast vollzählig in die Taverne verlegt. Die Band hatte zwar schon ausgespielt doch wir hatten trotzdem einen glatten Abend. Auch Stesi, der noch eine Zeit alleine in der Berna-Bar verbrach stiess irgendwann zu uns und feierte weiter. Kurs war vom Jamaikanisch lernen so müde, dass er sitzend auf der Bassboxe einschlief. Da die Zeitumstellung ziemlich ungünstig kam war der Abend irgendeinmal auch zu Ende und wir machten uns auf den Heimweg. „Ihr müsst euch vorstellen Ihr kommt aus dem Spunten, bämm bümm chlöpf tiri - Schüsschen. Ohne einwenig zu Browsen“ (Zitat von Bernthold). Ein Postauto und viele Abkürzungen verlängerten den Weg um eine weile. Danke noch and die Leute die ein Gascho Bier auf dem Fenstersims lagerten und nicht tranken. Es versüsste unseren kleinen Mondspaziergang. In der Unterkunft wurde zuerst noch ein kleines Ständchen mit dem Klavier gehalten und danach sofort geschlafen. Nur die einten Telefonierten noch von Zimmer zu Zimmer um wirklich sicher zu gehen ob Kurs wirklich zuhause war. Am nächsten Morgen weckte uns Steagel süferli mit dem Staubsauger. Die Hütte geputzt und abgegeben ging es auch wieder auf die Piste. Wundervolles Wetter war gebucht und es wurde wieder der ganze Tag geböllert. Gegen 14.30 Uhr trafen sich alle in der WunderBar um das Wochenende so richtig auszuklingen. Dort wurde getöggelt, mit dem Schüsschen hinter der Bar geflirtet und mit einem Busschlüssel gespielt. Marc wollte unsere Heimfahrt schon auf die ÖV verlegen als Reto Moor und Bernti merkten, dass keiner von Beiden den Schlüssel hatte. Das Drama ging los. Doch Schlussendlich war Reto unser Retter und wir konnten beruhigt nach Hause fahren. Alles in allem ein ganz genial gelungenes Wochenende und Danke an Marc den super Reiseführer!

Ardian die Schnecke