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17.09.2005 > Jubiläums-Hock 40 Jahre MR, 15.02.05


Es war bitter kalt und schneite unaufhaltsam in grossen Flocken als wir uns am Dienstag, den 15. Februar um 19.30 Uhr bei der Waldhütte Nesselnbach versammelten. Die weisse Pracht zauberte im Lichte des lodernden Feuers und der aufgestellten Laternen eine dem Anlass gebührende, feierliche Stimmung in den winterlichen Wald. Vierundzwanzig Männerriegler, alle in dicke Mäntel und Jacken gehüllt begrüssten sich vor der Hütte mit einem Gläschen Wein zum Apéro.

Mit einigen Sätzen, aus der vor 40 Jahren an die Turnfreunde von Niederwil und Nesselnbach verschickten Einladung zur Gründungsversammlung, eröffnete Jos Baumgartner den Hock.

Zitat:
“Diese Einladung richtet sich vor allem auch an jene Männer, die bisher noch nie in einem Turnverein mitgemacht haben.

Turnen erhält jung!

Die Technik schreitet immer weiter. Sie bietet uns täglich neue Bequemlichkeiten. Wir gehen weniger zu Fuss; immer mehr Handarbeit wird von Maschinen übernommen, Die Gefahr ist gross, dass unser Herz und unser Kreislaufsystem zu rasch altern. Was dann? Andererseits nimmt die Hetze des täglichen Lebens ständig zu. Die Vierundvierzigstundenwoche brachte uns mehr Freizeit. Nützen wir diese Zeit auch richtig?

Unser Vorschlag:

Einmal wöchentlich turnen!

Nicht Wettkampfsport, nicht hartes Training, sondern leichte Übungen und Spiele in froher Kameradschaft. Einmal wöchentlich entspannen, vielleicht ein wenig austoben oder ein fröhliches Lied anstimmen.“

Stimmt was vor 40 Jahren erkannt wurde nicht auch in der heutigen Zeit? Die Feststellung hat heute wahrscheinlich mehr Bedeutung als die Gründer der MR damals vorausahnen konnten. Wir entwickeln uns zwar immer mehr zu einer Freizeitgesellschaft, auf der anderen Seite nimmt aber der Duck am Arbeitsplatz laufend zu. Viele Menschen klagen über Stress und fühlen sich überfordert. In einer immer hektischer werdenden Zeit wo wir uns durch moderne Errungenschaften wie Mobiltelefon und Internet immer weniger bewegen und dadurch auch persönliche Kontakte seltener werden ist die MR der ideale Treffpunkt um die körperliche und geistige Fitness zu pflegen. Halten wir das Leitbild unserer Gründer auch in der heutigen Zeit in Ehren und versuchen wir es weiterzuleben.

Nutzen wir besonders den heutigen Jubiläumsanlass unsere Kameradschaft zu pflegen und stossen wir auf das nächste Jahrzehnt in der Männerriege an. Mit diesen Worten beendete der Obmann seine kurze Ansprache zum Hock.

Langsam begann nun der eine oder andere zu frösteln und man freute sich in der festlich dekorierten und gemütlich warmen Waldhütte Platz nehmen zu können. Schnell sprudelte in allen Töpfen ein köstliches Käse-Fondue und es wurde schlagartig stiller in der Waldhütte. Nachdem der grösste Hunger gestillt war und der Wein die Zungen wieder etwas gelockert hatte kam schnell an allen Tischen eine angeregte Unterhaltung und Stimmung auf. Das Fondue-Essen kam so gut an, dass uns nach der zweiten Runde die Sorge plagte möglicherweise zuwenig Fondue eingekauft zu haben. Glücklicherweise hatten jedoch allmählich alle den Bauch voll, so dass die Sorge unbegründet war. Und schliesslich war ja auch noch ein Dessert angesagt…

An dieser Stelle möchte ich meinen herzlichen Dank an die folgende Personen ausrichten:

- an meine Frau Mirjam, welche mich tatkräftig bei der Vorbereitung und Durchführung des Jubi-Hock unterstützte

- an Myrta Gauch & Miriam, für das Backen der feinen Kuchen zum Dessert

- an den Gesamtvorstand (Beno und Kurt), für die spontane Unterstützung unseres Anlass durch einen grösseren finanziellen Zustupf

- an unsere Fahnengotte Doris Schüepp, für den lieben Gruss und die grosszügige Spende für unsere Riege

- an meine Vorstandskollegen Richi, Toni und Hansruedi, die mich bei der Vorbereitung und Durchführung tatkräftig unterstützt haben

- an Tomi Moor, der diesen Abend fotografisch festgehalten hat

- An alle Spender die durch einen Beitrag in die Kasse unseren Riegenhaushalt unterstützen

All diese Leistungen, inklusive der Arbeit des Schreibenden (danke Richi), wurden nach dem Essen erwähnt und von den Anwesenden mit riesigem Applaus honoriert.

Mit Schwarzwäldertorte, Rübli- und Schoggikuchen sowie einen gehörigen Kaffe „avec“ liessen wir nun den geselligen Abend langsam ausklingen.

Nach all den positiven Rückmeldungen gemessen, glaube ich sagen zu dürfen, dass alle Teilnehmer einen noch lange in Erinnerung bleibenden gelungenen Abend erlebt haben. Die nachstehenden Fotos lassen keinen Zweifel offen…


Jos Baumgartner