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07.06.2009 > Die goldene Bronzemedallie

Nach einer sehr bewegten Vorbereitungssaison, begleitet von diversen Ausfällen und Trainingsschwächen, Fremdbesetzungen unserer Turnhalle und vielen Umstellungen in allen Programmen, stiessen wir am Freitag zur Kräftemessung in einem fremden Gebiet an: Der Fricktalercup. Er sollte uns nach den nüchternen Ergebnissen in Mühlau zeigen, dass unser Sonntagstraining und unsere Anstrenungen in den letzten Wochen nicht umsonst waren. Mit Unterstützung von zahlreichen Fans turnten wir in der Turnhalle Zeiningen das Magnesia in die Luft und erreichten sehr ansehbahre Noten, gerechtfertigt den kleinen Fehlern die noch vorhanden waren. Schliesslich wollten wir ja keinen „Aldi-Grill“ nach hause schleiken oder gar einen Barrenholmen zerbrechen... 

Unseren Kräften liessen wir dann freien Lauf am Sonntag an der Aargauermeisterschaft in Wettingen. Nachdem uns Thöme seine neuen Parksensoren vorführte, konnten wir uns eine erste Überdosis Dextro Energen zuführen und schwangen das Leder um die Stangen. Die einen behaupteten die Stangen hätten Gefälle nach innen gehabt, die anderen eher mit sich selbst zu kämpfen...was uns vielleicht die Note von 8.99 stark beeinflusste. Stolz geturnt, zogen wir weiter in die Tägerhardhalle um unsere zwei weiteren Disziplinen zum besten zu geben. Wieder stellte Thöme seine Zitröne mit Karlis Anweisungen in eine halbleere Ecke, und es konnte losgehen. Auf der ruhigen Wiese turnten wir unsere Knochen ein und stellten unsere Hirnzellen von Chromstahlstangen auf Holzholmen um. Mental auf Höchstform, zogen wir uns hinter der Halle noch den Leib christi rein und stellten dann mit Karlis „BarrenParkanweisungen“ die Geräte zur Barrensektion auf. Die Holmen griffen guuuut – sehr guuut sogar. Wir legten eine Turnkunst von allerbester Güte an den Tag, schliesslich war es ja auch nicht so eine „0815-Larifariteilenummer“ wie sie aus dem oberen Freiamt, oder oberhalb Baden kam. So qualifizierten wir uns mit einer guten Note von 9.22 für den Final mit Lengnau und Merenschwand. An den Schaukelringen schwangen wir die Seile gut, konnten uns aber trotz einer guten Note von 9.17 nicht im Final mit Wettingen und Rohrdorf  messen. Nach etwas unruhigem warten und etwa einer halben Stunde an eine Leinwand starren, stand für uns der Final im Barren endgültig fest. Unerwartete Freude stieg in uns allen, wir sind vorne mit dabei!! Sogar Ernährungstaktiken für die Zwischenzeit wurden ausgeheckt, bevor es wieder ans Einturnen ging. Thöme’s kleines Wurstriegeli hatte aber dann doch das hohe Gewicht in seinem Magen, welches reichte den stabilen Weidehag herunterzureissen...

Nachdem die Barren ausgewählt waren, richteten wir unseren Wettkampfplatz ein und hielten uns im Rundholz fest. So fest konzentriert, dass sogar festgebrannte Übungen „lätz“ geturnt wurden, gaben wir unsere Barrensektion zum besten, sogar Marc’s grosser Zehen überlebte den Holmenkrieg. Etwas frustriert holten dann Benny und Reto ohne fremde Aufforderung eine Kiste Depressionstilger, um die verlorenen zehntel herunterzuspühlen. Nach dem langersehnten Essen feuerten wir dann unsere Damen im Final an oder legten ein kleines Nickerchen am Festbank ein... bevor es dann mit dem Rangverlesen losging.

Leider fehlten uns genau diese zehntel bei einer Note von 9.14, um uns noch etwas nach vorne zu turnen und somit eine interessantere Sektion aufs Podest zu stellen. Freude war aber bei uns trotzdem gross geschrieben: Hätte doch nach Mühlau niemand an ein solches Ergebnis gedacht! Somit stand für uns alle fest: Auch unter schwierigen Bedingungen können wir noch eine Super Leistung aus uns herausholen! Nach einer Take&wait Stärkung in der RedBox zogen dann alle mit zufriedenen Gesichtern (ausser zwei) nach hause.

Trotz allem: Tolle Leistung Jungs!

 bh07.06.09